Einblicke in eine Coaching-Session mit Lena Staiger – Karate

Heute möchte ich euch mal einen kleinen Einblick in meine Arbeit als Sport- und Mentalcoach geben. In diesem Coaching mit der Profi-Karatesportlerin Lena Staiger ging es darum, Stressfaktoren aufzulösen und danach ihre Bewegungen weiter zu optimieren. Zum Auflösen der Stressoren haben wir im Coaching die wingwave-Methode angewendet, um anschließend die Technik und die Bewegungen in ihrer Kata mit Neuroathletik weiter zu optimieren.

Bei einer Kata handelt es sich um überlieferte Übungsformen, in denen ein Kämpfer einer fest vorgegebenen Abfolge von Techniken und Schritten folgt und damit einen „imaginären“ Kampf gegen einen oder mehrere Gegner führt.

Über den Myostatiktest finde ich die Stressfaktoren, wie Ängste, Blockaden, negative Emotionen oder alte Ereignisse heraus, die dem Sportler Stress bereiten oder ihm nicht so richtig gelingen.

Beim Myostatiktest bildet Lena zwischen Daumen und Zeigefinger einen festen Muskelring, der beim Test – ich ziehe und versuche den Ring aufzubekommen – mit maximaler Kraft gehalten wird. Wir wingwave-Coaches nutzen diesen Test als „Kompass“ im Coaching-Prozess für zwei wesentliche wichtige Punkte:

Zum einen für das Auffinden von Stressoren, welche die mentale/emotionale Balance des Sportlers stören bzw. irritieren und zum anderen zur Überprüfung, ob unsere Coaching-Intervention wirksam ist und sich die emotionalen und mentalen Prozesse wieder stabilisiert haben. Überwiegend zeigt ein schwacher Muskeltest mentalen Stress, ein starker Muskeltest hingegen mentale Ressourcen und emotionale Sicherheit an, also genau das was wir im Coaching erreichen wollen.

Im Anschluss werden diese Faktoren aufgelöst und erneut getestet. Hält der Ring, dann ist der Stressor abgebaut.

Danach arbeiten wir hier mit der Neuroathletik und optimieren nun die Bewegungsabläufe von Lena. In diesem Beispiel geht es um das vestibuläre System, welches für das Gleichgewicht, die Stabilisierung und die Geschwindigkeit verantwortlich ist.

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